Radwege- und Pilgerkirche mit Rastplatz täglich geöffnet

Die Remigiuskirche in Mühlen ist eine geöffnete Kirche. Ob für Radfahrer auf dem Neckartalradweg, ob für Pilger auf dem Jakobusweg oder für die Menschen vor Ort, die an der Kirche vorübergehen:
Die Kirche ist tagsüber geöffnet im Zeitraum von 1. April bis 31. Oktober.

Ein kleiner Kirchenführer über die Remigiuskirche liegt aus. Schautafeln informieren über die Geschichte der Remigiuskirche und über das Reformationsdenkmals von 1817.

Es liegt ein Fürbittgebet mit Gebetsanliegen für Menschen in der Corona-Epidemie aus. In ein Gebetbuch können Besucher ihre persönlichen Gebetsbitten schreiben.

Wer möchte kann ein Kärtchen mit einem Bibelspruch oder einem Segenswunsch aufden Weg mitnehmen.

Für Durstige stehen Mineralwasserflaschen bereit.

In der Auslage finden sich Broschüren und Kartenmaterial um das Neckartal zwischen Rottenburg und Sulz zu erkunden.

Hinter der Kirche befindet sich ein schöner und ruhiger Rastplatz mit Fahrradständern, Tisch und Bänken.

Gott sei dein Rückenwind

Das Windspiel von Josef Heil lädt zu einer Rast in der Radwege- und Pilgerkirche ein.

Das Kunstwerk trägt den Titel "Gott sei dein Rückenwind" und wurde 2019 zur Eröffnung der Radwegekirche aufgestellt.

Wegweiser mit dem offiziellen Signet „Radwegekirche“ und „Pilgerkirche“ befinden sich am Neckartalradweg und Jakobusweg und leiten vom Fahrrad- und Pilgerweg hin zur Kirche in Mühlen.

Wer mehr über Radwegekirchen wissen möchte oder Radwegekirche für Fahrradtouren sucht, findet Informationen und eine Karte im Internet unter

Hugenotten-Waldenserpfad: Führt durch Horb (Fluchtroute der evangelischen Verfolgten aus Frankreich)

Hugenotten ist die seit 1560 gebräuchliche Bezeichnung für die französischen Protestanten. Ihr Glaube ist stark von der Lehre Johannes Calvins beeinflusst. Die Hugenotten wurden in Frankreich insbesondere im 15. und 16. Jahrhundert stark verfolgt. Besonders die Verfolgungen unter Ludwig XIV. ab 1685 lösten eine Fluchtwelle von einer Viertelmillion Hugenotten in die umliegenden protestantischen Länder aus.